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Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt->
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Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt->

Portofrei innerhalb Deutschlands.

Von Bas Kast

Buchzustand: Das Buch ist ungelesen.

Buch ohne Schutzumschlag - Schnittseiten leicht angegilbt und kleine Schmutzstellen.

3 überarbeitete Auflage: 2004

Hardcover: 223 Seiten

Kurzbeschreibung

Warum verlieben wir uns?

Wie verführt man?

Was macht uns attraktiv?

Macht Liebe blind?

Ziehen sich Gegensätze an?

Schadet Eifersucht?

Warum scheitern manche Beziehungen?

Und was ist das Geheimnis glücklicher Paare?

Die moderne Wissenschaft findet immer mehr Antworten auf diese Fragen. Auch wenn sich das Mysterium der Liebe nie ganz entschlüsseln lässt, kann man doch Muster erkennen, warum Beziehungen glücken oder scheitern. Bas Kast vereint all diese faszinierenden Erkenntnisse zu einer Logik der Liebe, die wir uns für unser Leben zu Eigen machen können.

"Jedesmal, wenn Sie einen Streit gewinnen, hat Ihre Partnerschaft wieder etwas verloren. Meist haben Sie dann nämlich nur Ihren Partner bekämpft, nicht das Problem." Wie wahr! Doch greifen wir nicht vor. Mit den fünf Liebesformeln gegen Ende des Buches befinden wir uns bereits auf dem verminten Gelände der Katastrophenübungen bei erlöschender Liebesflamme. Leidenschaft und Liebe – wie sie kommen und leider oft auch ganz schnell wieder vergehen, darüber weiß Bas Kasts (populär)wissenschaftlicher Beziehungsreiseführer Erhellendes und Vergnügliches zu berichten.

Als erstes werden die diversen Balzrituale durchleuchtet. Welche archaischen Betriebssysteme im modernen Lover dabei noch immer ablaufen, ist fast schon peinlich, wird aber durch wissenschaftliche Testreihen knallhart bestätigt. Hat man es glücklich bis ins Schlafzimmer geschafft, kommt ein wahrer Chemiebaukasten zur Explosion. Sinnestaumelnde werden dabei von gewaltigen Oxytocin-Fluten durchspült, einem wahren Torpedo unter den Liebeshormonen, der für die erwünschten Kontraktionen in Gebärmutter und Peniswurzel sorgt, was Mann und Frau beim Orgasmus gleichermaßen frommt. Nach dieser heißen Phase sollte man vorbereitet sein auf Ernst der Liebe: Harte Beziehungsarbeit steht an.

Bas Kast, Redakteur im Wissenschaftsressort des "Tagesspiegel", lässt eine beeindruckende Phalanx an zitierfähigen Sexual- und Verhaltensforschern, Psychologen und Neurophysiologen aufmarschieren, die dem ewigen Mysterium mit neuesten Forschungsergebnissen zuleibe rücken. Das dies nicht zum lendenlahmen Liebestöter gerät, sondern "mit einem Augenzwinkern" erzählt wird, wie Stefan Klein, Autor der Glücksformel erleichtert vermerkt, erhöht den Charme des Büchleins. Es sollte daher nicht verwundern, wenn Bas Kast sich recht bald in der Bestsellerliste Abt. "Glückssuche" fest installieren würde.

Von der Kunst der Verführung, dem Fluch der Eifersucht, dem anrüchigen Testosterongestank, bis hin zu den apokalyptischen Reitern, die durch jede Beziehung galoppieren: Dank Bas Kast dürfen wir auf ein erfülltes Liebesleben auch nach der Leidenschaft hoffen. –Ravi Unger

Spektrum der Wissenschaft

Warum verlieben wir uns? Wie verführt man einen Menschen? Was macht uns attraktiv? Macht Liebe blind? Ziehen Gegensätze sich an? Was passiert mit uns, wenn wir verrückt nach jemandem sind? Bas Kast, Wissenschaftsredakteur beim Berliner »Tagesspiegel«, schrieb alles auf, was die Wissenschaft an Antworten dazu bieten kann – und das ist erstaunlich viel.

Oder wussten Sie, dass Frauen durch Einnahme der Pille einen veränderten Geruchssinn haben und plötzlich auf einen anderen Männertyp stehen? War Ihnen klar, dass weltweit alle Menschen im Kern das Gleiche wollen, wenn es um ihren Traumpartner geht? Von den Liebesforschern befragt, gaben Angehörige der verschiedensten Kulturen, Religionen und Schichten verblüffend ähnliche Antworten. Frauen suchen einen Mann, der einerseits gute Gene hat und andererseits ein treuer Ehegatte und fürsorglicher Vater ist. Wussten Sie, dass diese beiden Eigenschaften sich schon aus hormonellen Gründen widersprechen? In der Tendenz ist ein hoher Testosteronspiegel ein Zeichen für Stärke und Gesundheit, macht einen Mann aber gleichzeitig aggressiv und flatterhaft. Nachdem die erste Verliebtheit sich gelegt hat und eine lange Beziehung zu knirschen droht, treten Partnerforscher auf den Plan, beobachten die Paare und finden Verhaltensmuster, darunter die »fünf apokalyptischen Reiter«. So nennt Kast die typischen Vorboten einer Trennung: Kritik, Verteidigung, Verachtung, Rückzug und Machtdemonstration. An dieser Stelle geht Kast noch einen Schritt weiter: Aus den Ergebnissen leitet er eine Kampfstrategie gegen die apokalyptischen Reiter ab und entwickelt darüber hinaus eine Art Gebrauchsanweisung für die Liebe. Zuwendung, Wir-Gefühl, Akzeptanz, positive Illusionen und Aufregung im Alltag sind demnach die Schlüssel zum Erfolg. Schnödes Psychogelaber, das in der Realität gar nichts bringt? Nein, denn Kasts Rezepte sind wissenschaftlich abgesichert. So ergibt sich aus der Auswertung von Partnergesprächen, dass die Vermeidung geläufiger Fehler erlernbar ist und eine Beziehung retten kann. Offen, zurückhaltend und mit einer großen Portion Humor bringt der Autor seine eigenen Erfahrungen in erfrischend lebhafter Sprache ein. Weder lässt er die Illusion aufkommen, Wissenschaft könne jeden Liebeskummer wegforschen, noch maßt er sich an, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Er gibt sogar zu: Auch er ist verliebt – und zwar bis über beide Ohren.

Ein Universalrezept zum Glück hat auch Bas Kast nicht gefunden. Aber sein Buch bietet mehr als alle Illustrierten-Psychotests der vergangenen Jahre zusammen. In einer Zeit, in der es scheint, als hätten die Menschen zu lieben verlernt, macht dieses Buch Sinn. -- Dagny Lüdemann

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